Inhalt auf einen Blick

Wir machen digitales Marketing

  1. Management Commitment
  2. Ressourcen
  3. Digitale Marketingstrategien brauchen messbare Ziele
  4. Dialog- und Vernetzungsbereitschaft
  5. Monitoring – verfolge Trends
  6. Definierte Prozesse
  7. Verantwortlichkeit pro Kanal
  8. Regelmässige Inhalte
  9. Kreativität

Unser Fazit zu den 9 Erfolgsfaktoren für deine digitale Marketingstrategie

1. Management Commitment

Es ist im Grunde egal, welche Rolle du bei der Gestaltung und/oder der Umsetzung einer Marketingstrategie spielst: Ohne den nötigen Rückenwind von Seiten des Managements steht jede Marketingstrategie auf wackeligen Beinen. Wenn sie überhaupt in Gang kommt.

Genau hier liegt laut unserer – über 20 Jahre langer – Erfahrung im Marketing viel zu oft der Hund begraben. Dass Marketing per se wichtig ist, das ist auch dem oder der traditionsreichsten CEO bewusst. Dennoch liegen die Prioritäten oftmals in anderen Bereichen. Sales, zum Beispiel. Oder in der Produktion. Und das ist gut und richtig. Doch wenn die anvisierte Zielgruppe nichts von der Brand, den Produkten und/oder den Dienstleistungen weiss, dann kommt die komplette Operation ins Stocken. Digitales Marketing ist das Sprachrohr von heute und ganz sicher von morgen. 

Dass Sales und Marketing tatsächlich viel effektiver sind, wenn sie Hand in Hand miteinander arbeiten, ist kein Geheimnis. Dennoch ist dies in vielen Unternehmen alles andere als Usus. Im Gegenteil. Oft herrscht eine fast schon feindselige Stimmung zwischen den beiden Abteilungen. Auch hier ist es am Management, eine neue, konstruktive und vor allem produktive Verbindung zu schaffen. Wie sich das bewerkstelligen lässt, das erfährst du in unserem Blogbeitrag zum Thema Sales & Marketing Alignement.     

2. Ressourcen planen für deine digitale Marketingstrategie

Klar: Marketing kostet Geld. Natürlich greift nicht jeder Spot, Post oder die neu geschaltete Google-Ad. Aber digitales Marketing ist ein fortlaufender Anpassungsprozess, bei dem die geschalteten Posts, Clips, etc. regelmässig ausgewertet und vom Content her entsprechend justiert werden.

Über den Daumen gepeilt lässt sich das monatliche Budget für das digitale Marketing für Werbung zwischen 4 % bis 15 % des Umsatzes festlegen. Je unbekannter das Unternehmen ist, desto höher muss das Budget angesetzt werden. Dennoch muss es ganz individuell auf die Bedürfnisse des Unternehmens massgeschneidert sein. Red Bull investiert beispielsweise knapp 30 % des Umsatzes ins Marketing. Nike liegt bei 10 – 15 %. Zalando investiert 12 %¹.

Wichtig: Nicht die Höhe der Investition ist wichtig, sondern der ROI (Return Of Investment). Dieser wird immer öfter – und zu Recht – von der Führungsetage verlangt. Dank der Messbarkeit des digitalen Marketings lässt sich dieser auch bestimmen. Hier ins Detail zu gehen, bietet Stoff für einen eigenen Blogbeitrag und sprengt den Rahmen dieses Artikels. Wenn du mehr dazu erfahren möchtest, dann melde dich einfach.

Übrigens: Wem mal Ressourcen im Marketing fehlen, der kann von uns “Marketing as a service” haben. Wir docken uns wie ein Mitarbeiter an, aber ohne das lästige Suchen und die Administration.

3. Digitale Marketingstrategien brauchen Ziele

Zum einen benötigt man ein Unternehmensziel. Worauf ist das Unternehmen ausgerichtet und was will es erreichen? Denn alle Ziele sollten auf direktem oder über Umwege darauf einzahlen. Wir machen hierfür eine Zielpyramide, zum Beispiel:

Umsatz < Kunden < Leads < Website Besucher < Social Media Post Impressions

Nach Möglichkeit sollten die Ziele messbar sein. Dadurch lassen sie sich mittels KPI in ein Dashboard packen und sind dadurch immer im Blick. Nehmen wir als Beispiel die Social Media Post Impressions. Entweder kann man die Impressions durch guten Inhalt oder die Frequenz steigern. Somit könnten zwei KPIs die durchschnittliche Anzahl Impressionen pro Woche oder pro Post sein und die Anzahl Posts pro Woche.

4. Dialog- und Vernetzungsbereitschaft

Egal, ob ihr euer Marketingteam agil oder hierarchisch ausrichtet – in Bezug auf die Marketingstrategie ist es unerlässlich, dass jeder weiss, was Sache ist. Jeder Punkt muss von allen im Team verstanden und akzeptiert sein. Ihr müsst nicht nur daran glauben, dass die Strategie umsetzbar ist, die Ziele erreichbar sind – ihr geht alle felsenfest davon aus. Hier ist eine Team-umgreifende Kommunikation Key. Ebenso wie eine positive Fehlerkultur und eine Veränderungsbereitschaft. Halte dir immer vor Augen, dass die digitale Marketingwelt ein sich ständig wandelndes Wesen ist, das regelmässig neue Möglichkeiten bietet und Altbewährtes gerne mal über den Haufen wirft. Eine digitale Marketingstrategie muss dementsprechend anpassbar sein. Und das funktioniert nur, wenn ihr gut zusammenarbeitet und im ständigen Dialog miteinander seid.

Hört sich einfacher an, als es ist. Wer in der Öffentlichkeit Botschaften platziert, der muss auch mit Reaktionen rechnen. Dies können wohlwollende, aber auch kritische Stimmen sein. Egal, welche Art, man sollte darauf reagieren und den Kontakt suchen.

5. Monitoring – verfolge Trends

Im digitalen Marketing erfolgreich zu sein, setzt voraus, dass du am Puls der Zeit, beziehungsweise am Puls deiner Zielgruppe bleibst. Trends zu erkennen und zeitnahe deine Marketingstrategie dahin gehend zu justieren, das ist in dieser schnelllebigen Welt unerlässlich. Digitale Marketing Trends sind unterschiedlicher Natur. Unter diesen Sammelbegriff fallen nicht nur all die Dinge und Kanäle, die derzeit bei deiner Zielgruppe hip sind, sondern auch technische Weiterentwicklungen. 5G, beispielsweise. Oder Big Data, progressive Web-Apps und interaktive Inhalte wie 360° Videos. Optimal ist es, wenn ein Team-Member hauptsächlich mit dieser Aufgabe betreut ist. So kannst du Trends schon früh erkennen – oder sogar voraussehen – und hast somit Zeit, darauf zu reagieren². 

Trends helfen immer wieder, um seine eigene Reichweite zu verbessern. Springt man auf einen Trend auf, verlässt man meist sein eigenes thematisches Umfeld. Schafft man es sein Thema zu integrieren, dann schafft man sich trotz mehr Streuverlust zu positionieren.

Unzählige Monitoring-Tools helfen bei der Überwachung, man kann aber meist auf die von der Social Media Plattform zur Verfügung gestellten Tools setzen. Um frühzeitig aufzuspringen, ist es am besten, wenn man die Plattform aktiv konsumiert.

6. Definierte Prozesse

Eine erfolgreiche digitale Marketingstrategie beruht auf Team-Work. Innerhalb des Teams ist es aber wichtig, dass jedes Mitglied ein klar definiertes Aufgabenfeld betreut. Es gilt zu definieren, welche Aufgaben erfüllt werden müssen, wer was zu tun hat und wer die Verantwortung trägt. Nur so ist gewährleistet, dass das komplette Team auf dem gleichen Stand ist und jeder vor Augen hat, was erreicht werden soll. 

Gefühlt jeden Tag spriesst eine neue Plattform aus dem Boden. Mit jeder dieser Plattformen muss man sich der Frage stellen, ob man dabei sein will oder nicht, denn vielleicht verpasst man einen Trend. Viel grösser ist die Herausforderung, wenn sich eine Plattform etabliert und bespielt werden muss. Oder eben verschiedenen Aktivitäten an unterschiedlichen Touchpoints miteinander verbunden werden müssen. Hierfür braucht es Prozesse. Vom Brainstorming über die Analyse bis hin zur Anwendung.

Definierte Prozesse klären zudem, wie die Rolle jedes einzelnen Mitarbeitenden dazu beiträgt, das gesteckte Ziel zu erreichen. Denke aber bei der Prozesseinteilung daran, dass diese gerade im Bereich des digitalen Marketings nicht in starre Formen gepresst werden. Erhalte dir die nötige Agilität, um zeitnahe auf Veränderungen reagieren zu können. Ein wichtiger Prozess bei der Umsetzung deiner digitalen Marketingstrategie ist die Betreuung der Marketingkanäle. Hier gilt:

7. Verantwortlichkeit pro Kanal

Eine Person mit der Pflege aller Social-Media-Kanäle zu beauftragen und sie aufzufordern, sich nebenher noch um das E-Mail-Marketing zu kümmern, das ist keine gute Idee. Viel effektiver ist es, einer Person die Verantwortlichkeit für einen oder zwei Kanäle zu geben. Zur Klarstellung: Ein Online-Marketingkanal ist eine Quelle, über die ihr Traffic, Leads, Sales etc. generiert. Neben Social Media und E-Mail-Marketing sind die Unternehmenswebsite, Affiliates, SEM, Google-Ads etc. weitere Kanäle.

Jeder Kanal sollte Ziele haben und diese Ziele sollten von einer verantwortlichen Person überwacht werden. Damit es nicht nur beim Monitoring bleibt, sondern auch auf die Entwicklung der Plattform reagiert werden kann, sollte die verantwortliche Person den Kanal regelmässig konsumieren und die Massnahmen entsprechend anpassen.

8. Regelmässige Inhalte

Konstant guten Content zu kreieren und diesen in regelmässigen Intervallen zu posten, das ist mit die arbeitsintensivste Aufgabe bei der Umsetzung eurer digitalen Marketingstrategie. Videos für YouTube, Clips für TikTok, Blogbeiträge für die Website, Snack-Content für Facebook, Podcasts und so weiter und so fort. Und bei all dem zählt nicht etwa die gute alte Devise «Masse statt Klasse», sondern viel eher «Masse mit Klasse». Zu wenig Inhalt ist genauso schlecht wie zu viel Inhalt. Nicht jeder muss wie Gary Vynerchuck pro Tag drei Posts absetzen, aber entsprechend der Zielgruppengrösse sollte man sichtbar sein. Schlechter Content wird heute im Null-Komma-Nix bestraft. Nicht nur von Google & Co., stattdessen in erster Linie von den Usern. Du weisst selbst, dass wir tagtäglich mit Werbung geradezu überhäuft werden. Nur guter Content schafft es, deine Aufmerksamkeit zu erregen. Ein Dilemma. Oder?

Nicht, wenn du es schlau anstellst. Du kannst nämlich aus einem guten Long-Content viele gehaltvolle Short-Contents kreieren und auf die verschiedenen Kanäle anpassen. Wie das genau geht, das erfährst du in diesem Blogbeitrag.

9. Kreativität

Digitales Marketing ist vor allem ein kreativer Prozess. Und kreativ zu sein, das macht nicht nur Spass, es zahlt sich aus. Wer hier outside the box denkt, neue Ideen reifen lässt und umsetzt, Massnahmen ergreift, die unkonventionell sind – der schafft es, eine digitale Marketingstrategie auf die Beine zu stellen, die Früchte trägt. 

Wichtig: Jeder kann kreativ sein. Ein kreatives Ergebnis entsteht immer aus einem Prozess.

Unser Fazit zu den 9 Erfolgsfaktoren für eure digitale Marketingstrategie

Eine griffige, umfassende digitale Marketingstrategie ins Leben zu rufen und diese umzusetzen, das ist nicht ohne. Zudem ist es mit der alleinigen Umsetzung nicht getan. Eine Marketingstrategie muss fortlaufen getestet, analysiert und dementsprechend angepasst werden. Die 9 Erfolgsfaktoren für digitale Marketingstrategien geben dir aber schon einmal eine gute Richtschnur, an der du dich orientieren kannst. Wenn du möchtest, dann steht dir die geballte Marketing-Power von BEYONDER zur Verfügung – egal, ob dir nur eine kleine Frage unter den Fingern brennt oder du unsere langfristige Unterstützung brauchst. Melde dich! Wir freuen uns schon darauf.

Quellen

¹ https://worldsites-schweiz.ch/blog/online-marketing/online-marketing-budget/marketing-budget-roi-fragen-online-und-andere-trends
²
https://www.digitale-talente.com/digital-marketing-trends