Die ultimative Checkliste für den Relaunch deiner Website

10.11.2023
Lesezeit: 9 Minuten

Entdecke, wie du dein digitales Aushängeschild aufpolieren kannst! Bevor du den Relaunch deiner Webseite angehst, gibt es einige Klippen zu umschiffen. Mach dich schlau, um sicherzugehen, dass deine neue Webseite rundum begeistert!

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Inhalt auf einen Blick

Inhalt

  1. Zeitplan
  2. Vor dem Relaunch
  3. Schritt 1: Projektplanung
  4. Schritt 2: SEO Analyse
  5. Schritt 3: Status quo dokumentieren
  6. Schritt 4: Aufräumen
  7. Schritt 5: Weiterleitungen einrichten
  8. Vor dem Livegang
  9. Nach dem Relaunch
  10. Fazit

Zeitplan

Vor dem Relaunch

Schritt 1 Projektplanung

Bevor du mit der Umsetzung des Relaunchs beginnen, musst du eine umfassende Projektplanung erstellen. 

Hierzu gehören die Personalplanung, in der das Team für das Projekt festgelegt wird. 

Ebenso ein wichtiger Teil der Projektplanung ist die Zeitplanung. Da eine Website immer ein komplexes Produkt ist, eignet sich eine klassische Wasserfallplanung unserer Meinung nach nicht. Das Konzept des Growth Driven Designs ist viel besser dafür geeignet. Es gibt unterschiedliche Arten der Umsetzung, im Wesentlichen geht es darum kein Killerprojekt daraus zu machen und dann drei oder mehr Jahre an der Website zu arbeiten. Sondern die Website nicht als abgeschlossenes Projekt anzusehen und sie stetig weiterzuentwickeln. Dies verringert das Risiko eines Fehlschlags und sieht in etwa so aus:

Die blaue Linie zeigt, in welchen Zyklen eine Website normalerweise angepasst wird. Es dauert immer recht lang und das Risiko für einen Fehlschlag steigt, je länger es bis zum nächsten Redesign dauert. Die rote Linie hingegen veranschaulicht den Ansatz der stetigen Entwicklung. Man fängt mit einer Basisversion an, nimmt Feedback entgegen, baut aus und testet, ob seine Entwicklung etwas gebracht hat.

Ebenso gehört zu der Projektplanung die Zielsetzung, die Informationsarchitektur und die Mobile Optimierung dazu.

Schritt 2 SEO Analyse

Überdies solltest du den SEO-Aspekt nicht vergessen und sicherstellen, dass die Seitenstruktur/URL und die Navigationsstruktur/interne Verlinkung nicht geändert wurden. Denn jegliche Änderungen können zu einem Verlust deiner Positionierung führen. Bei einem CMS-Wechsel wird es übrigens immer zu einer Veränderung der Struktur kommen. Dann musst du mit Permanent-Redirects arbeiten, damit du einem möglichen Sichtbarkeitsverlust vorbeugst. Prüfe ebenfalls den Content. Wurde etwas zusammengelegt, fällt ein Teil weg oder braucht es neuen Content? Dafür empfehle ich eine Informationsarchitektur, die das Konzept deiner Website widerspiegelt.

Was du alles prüfen solltest

  • Seitenstruktur in Form einer Sitemap
  • Überschriftenstruktur deiner wichtigsten Inhaltsseiten
  • PageSpeed für den Vorher/Nachher-Vergleich
  • SERP Snippets mit Title und Description
  • Extra: Keyword & Page Match. In der SearchConsole prüfen, ob der Suchintent des Keywords zur Seite passt

Schritt 3 Status quo dokumentieren

Um den aktuellen Status der Website zu ermitteln, können folgende Tools helfen: 

  • Web Analytics (Google Analytics, Adobe Analytics, Matomo)
  • Beliebteste Seiten
  • Benutzerfluss
  • Absprung/Ausstiegsraten
  • Seitenstruktur
  • Überschriftenstruktur
  • PageSpeed
  • SERP-Snippets
  • Backlink Checker (beispielsweise ahrefs oder Sistrix)
  • Um bei einer neuen URL Struktur deine Backlinks nicht zu verlieren
  • Google Search Console, Bing Webmasterconsole
  • Searchintent prüfen

Falls sich die URL deiner Website ändert, sollen bestehende Unterseiten auf die neuen Themen identischen oder relevanten Unterseiten weitergeleitet werden. Benutze dazu einen Crawler, wie Screaming Frog, und checke anhand von Google mit  “site:deinedomain.ch” wie viele URLs aktuell indexiert sind. 

Schritt 4 Aufräumen

  1. Seiten mit wenig Zugriff löschen, optimieren oder zusammenlegen (Weiterleitung).
  1. Löschen anhand Status 410
  2. Weiterleitung anhand 301 Redirect
  1. Content hinterfragen -> wo ist der Nutzen?
  2. Sortierung anhand der Kriterien Traffic und Backlinks vornehmen

Schritt 5: Weiterleitung einrichten

Alte URLs müssen auf neue URLs weitergeleitet werden. Die Grundlage dafür bildet die Analyse und Dokumentation der aktuellen Struktur der Website. Am besten umsetzen kann man das in einem Excel. Anschliessend als CSV an einen Host-Administrator weiterleiten, der die Weiterleitungen einrichten kann. Entweder als .htaccess-Datei oder über eine Weboberfläche.

Vor dem Livegang

Stelle dir, bevor die neue Website online stellst, folgende Fragen: 

Stimmen alle technischen Faktoren?

  • Weiterleitungen
  • URLs und Ressourcen
  • Seitenanzahl
  • Performance
  • Canonical Tags
  • hreflang Tags

Sind alle SEO relevanten Kriterien erfüllt?

Thin Content und Duplicate Content sollte vermieden werden. Dazu muss die korrekte Überschriftenstruktur, Titellänge und Meta Description Länge überprüft und gegebenenfalls angepasst werden. Somit kann die korrekte Implementierung der schema.org Markups gesichert werden. 

Sind die bestehenden Verlinkungen übernommen und optimiert worden? 

Trackingcodes wie Google Analytics oder Matomo auf der Website integrieren.

Nach dem Relaunch

Nach dem Relaunch solltest du die korrekte Umsetzung der Relaunch-Massnahmen prüfen, indem die Website gecrawlt wird. Sind die SEO Kriterien und Weiterleitungen implementiert? Bots, die in der Testumgebung ausgeschlossen wurden, sollen wieder reingelassen werden. 

Dazu muss die Entwicklung wichtiger Kennzahlen wie organischer Traffic und Sichtbarkeit überwacht und die neue Sitemap in Google Search Console eingereicht.

Falls du einen Rückgang des Traffics bemerkst, solltest du sofort reagieren und die Ursache für den Abfall ermitteln.

Zusammenfassung und Checkliste 

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