Was ist bei Marco seit dem letzten Podcast passiert?

Ihr habt im letzten Podcast zahlreich abgestimmt und die Würfel sind gefallen. Chris wird Marco bei seiner Selbständigkeit unterstützen. Übrigens können wir beruhigen, denn das bedeutet nicht das Ende für die Sweriyaki Sauce.

Marco hat sich zudem Verstärkung geholt und nimmt das Abenteuer Selbständigkeit zusammen mit einem seiner besten Freunde in Angriff. In den letzten drei Wochen haben die zwei fleissig Projekte an Land gezogen und sind jetzt daran diese umzusetzen.

Dazu hat Chris ein erstes klares Statement und zwar, dass wir uns über die Rechtsform klar werden müssen, unsere Werte eindeutig definieren und festlegen, was wir kosten.  

 

Erste Kunden, erste Herausforderungen

Die ersten Kunden betreuen wir kostenlos um unsere Prozesse zu schärfen und Weiterempfehlungen zu sammeln.  Doch wie kann man einen Kunden wirklich begeistern? Dazu fragt Chris den Kunden vorgängig, wie die Zusammenarbeit ablaufen müsste, damit er am Ende zufrieden und mit einem Lächeln zurückschauen kann. Dank dieser Frage kommen auch Dinge über die Art der Zusammenarbeit zum Vorschein, die gar nicht direkt mit dem Resultat zusammenhängen. Also beispielsweise kann es einem Kunden wichtig sein, locker miteinander umzugehen oder regelmässige Updates zu erhalten.

Die Erwartungshaltung abzuholen ist enorm wichtig, schliesslich ist der Erfolg von Marketing oft nur schwer messbar. Klar, bei Content kannst du deine Position im SEO Ranking verfolgen und du kannst die Anzahl der Suchanfragen für deine Brand tracken, aber das ist nur die Spitze des Eisbergs.

 

Manchmal musst du den Kunden nerven.

Wie soll ich mich verhalten, wenn das Problem nicht beim Marketing sondern bei den Prozessen liegt? Das beste Marketing bringt nichts, wenn der Sales die Leads nicht in Kunden umwandeln kann. Gerade bei älteren KMUs musst du oft Change Prozesse einläuten. Da bevorzugt es Chris lieber eine Nervensäge zu sein und solche Dinge immer wieder offen anzusprechen.

 

Braucht es Generalisten?

Ich würde mich als Generalist bezeichnen. Denkst du, dass es im Markt Platz hat für Generalisten? Chris: Ja definitiv, Marketing ist ein so breites Thema, dass es auch Agenturen braucht, die den Überblick haben. Das heisst aber, dass du dir halt bei grösseren und extrem spezialisierten Unternehmen Hilfe holen oder absagen musst.

 

 

Natürlich werden auch die Fragen aus der Community beantwortet.

Fake it till you make it, oder wie soll Marco gleichzeitig Kunden anwerben und lernen?

Der Kunde sollte nie das Testobjekt sein. Falls du etwas ausprobieren möchtest, kannst du das dem Kunden immer sagen, einen Rabatt verhandeln und den Test so ansetzten, dass das Risiko bei dir und nicht beim Kunden liegt.

Chris, was ist sind die nächsten 3 Schritte für Marco?

Rechtsform definieren, klar die Werte festlegen und die Dienstleistung klar bestimmen.

Wie viele Kunden brauchst du und wie schnell kannst du eine Agentur skalieren?

Die Anzahl Kunden kannst du einfach berechnen, wenn du deinen Einstandspreis weisst. Das mit dem skalieren ist so eine Sache. Theoretisch kannst du fast grenzenlos skalieren, wenn du genügend Aufträge reinholst. Aber dann kommen ganz neue Probleme auf dich zu, die jedes schnell wachsende Startup hat. Dinge wie Effektivität der Einarbeitung und die Kultur werden enorm auf die Probe gestellt.

Welche Projektmanagement-Tools brauchst du?

Wir haben enorm viel ausprobiert und sind bei Clickup gelandet.

Chris: Wie viel Kunden bringt dir deine Präsenz auf Social Media?

Das direkte Messen ist natürlich schwer. Es kommen immer wieder Anfragen und diejenigen, die kommen, kennen mich dafür schon so gut, dass eine Zusammenarbeit sehr wahrscheinlich zustande kommt. Auch gibt es oft Weiterempfehlungen, welche über Social Media zustande kommen.