Die 3 Mindfucks im Content Marketing und wie du Sie Überwindest

1.3.2024
Lesezeit: 9 Minuten

Dein innerer Schweinehund hält dich ab, Content zu produzieren? Daran bist nicht du, sondern die Mindfucks Schuld. Erfahre in dieser Episode des Marketing BOOSTER Podcast, wie du den inneren Schweinehund überwindest. Jetzt zum luege, lose und läse!

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Inhalt auf einen Blick

Chris Bossert, ist nicht nur ein Experte für Online Marketing. Er hat sich unterdessen auf die Überwindung von mentalen Blockaden spezialisiert.

1. Einleitung in die Welt der Mindfucks

In der Welt des Content Marketings begegnen wir oft unsichtbaren Barrieren, die unsere Kreativität und Produktivität hemmen. Diese mentalen Blockaden, oft als 'Mindfucks' bezeichnet, können uns davon abhalten, unser volles Potenzial auszuschöpfen. Chris Bossert (nicht ich! Obwohl auch C. B.), zeigt uns drei Mindfucks auf und erklärt, wie man diese überwinden kann.

2. Selbstreflexion: Der Schlüssel zur Überwindung

Ein wesentlicher Schritt zur Überwindung dieser Mindfucks ist die Selbstreflexion. Es ist wichtig, sich bewusst zu machen, dass diese mentalen Blockaden oft in unserem eigenen Kopf entstehen. Durch Selbstreflexion können wir erkennen, wann und warum wir in diese Fallen tappen. Chris betont im Podcast, wie wichtig es ist, sich diese Mindfucks bewusst zu machen und aktiv daran zu arbeiten, sie zu überwinden. Dies kann durch verschiedene Techniken wie Meditation, Journaling oder auch professionelle Beratung erfolgen. Der Schlüssel liegt darin, sich selbst zu verstehen und zu akzeptieren, dass Perfektion nicht das Ziel sein sollte, sondern authentischer und ehrlicher Ausdruck.

3. Der Katastrophen-Mindfuck: Angst als Kreativitätskiller

Beim Katastrophen-Mindfuck  handelt es sich um die Angst vor dem Schlimmsten, die oft unbegründet ist. Diese Angst kann lähmend wirken und verhindert, dass wir neue Ideen ausprobieren oder unsere Gedanken frei ausdrücken. Im Content Marketing bedeutet das, dass wir uns davor scheuen, etwas zu veröffentlichen, weil wir befürchten, dass es nicht gut genug ist oder negativ aufgenommen wird. Diese Art von Angst kann zu Selbstsabotage führen, bei der wir uns selbst im Weg stehen.

Das kannst du dagegen machen: 

  1. Setze dir realistische Ziele und erlaube dir, in kleinen Schritten voranzukommen.
  2. Umgebe dich mit einer unterstützenden Community, die dich ermutigt und dir konstruktives Feedback gibt. 

4. Der Bewertungs-Mindfuck: Perfektionismus und Selbstkritik

Dieser äussert sich in Form von übermässigem Perfektionismus und Selbstkritik. Viele Content-Ersteller setzen sich selbst unter Druck, indem sie glauben, dass ihr Werk perfekt sein muss, bevor es veröffentlicht werden kann. Dies führt zu endlosen Überarbeitungen und letztendlich zur Verzögerung oder sogar Verhinderung der Veröffentlichung. 

Akzeptiere, dass Fehler und Unvollkommenheiten Teil des kreativen Prozesses sind. Du kannst dich laufend verbessern. Wichtig ist, dass du startest.  

5. Der Regel-Mindfuck: Unnötige Einschränkungen im Content Marketing

Dieser entsteht, wenn wir uns selbst unnötige Regeln oder Beschränkungen auferlegen, die unsere Kreativität und Freiheit im Content Marketing einschränken. Ein Beispiel hierfür ist der Glaube, dass man zu bestimmten Zeiten posten muss, um maximale Aufmerksamkeit zu erlangen, oder dass der Inhalt einem bestimmten Format entsprechen muss. Diese selbst auferlegten "Regeln" basieren oft nicht auf Fakten, sondern auf Annahmen oder veralteten Praktiken. Sie können dazu führen, dass wir uns in unserer Kreativität eingeschränkt fühlen und nicht das volle Potenzial unseres Contents ausschöpfen.

Was kannst du dagegen tun?

  1. Nutze Techniken wie Zeitmanagement und Planungstools, um den Druck zu mindern und dich auf das Wesentliche zu konzentrieren. 
  2. Erinnere dich daran, dass der Wert deines Contents nicht allein durch Likes oder Kommentare bestimmt wird, sondern durch die Authentizität und Relevanz deiner Botschaft.

6. Weshalb du weitermachen sollst, wenn mal was schief läuft

Ein Kind, das zum ersten Mal aufsteht, fällt unweigerlich wieder hin. Doch anstatt aufzugeben, steht es immer wieder auf und versucht es erneut. Das Kind lässt sich nicht von den Stürzen entmutigen, sondern sieht jeden Versuch als eine Möglichkeit, zu lernen und sich zu verbessern. Dieses Beispiel ist eine kraftvolle Metapher für Content-Ersteller: Es geht nicht darum, perfekt zu sein oder nie zu scheitern, sondern darum, aus jedem Sturz zu lernen und sich durch kontinuierliches Bemühen zu verbessern. Wie das Kind, das laufen lernt, sollten auch wir den Mut haben, immer wieder aufzustehen und weiterzumachen.

7. Fazit

Deine einzigartige Stimme und Perspektive sind das, was deinen Content wertvoll macht. Die Auseinandersetzung mit den Mindfucks (es gibt übrigens noch mehr) ist nicht nur ein Schritt hin zu besserem Content, sondern auch zu persönlichem Wachstum und Selbstverwirklichung. Lass dich nicht von den Mindfucks zurückhalten – deine Geschichte ist es wert, erzählt zu werden.

Shownotes

  • TikTok-Handle: @chrisbossert
  • Erwähntes Buch: MINDFUCK - Warum wir uns selbst sabotieren und was wir dagegen tun können von Petra Bock, ISBN 978-3-426-65507-8 

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