10.11.2025

Wenn organische Reichweiten sinken, Werbekosten steigen und der Aufwand für Content zunimmt, ist es essenziell, über die Grenzen traditioneller Content-Erstellung hinauszudenken. Content Atomization, das Aufteilen eines Content-Pieces in kleinere, eigenständige Einheiten, die über diverse Kanäle verteilt werden können, bietet hierfür die Lösung. Aber was genau steckt hinter diesem Konzept, und warum ist es gerade jetzt so wichtig? Laut dem Bader Meinhof (in engl. frequency elution) brauchen wir 5 Interaktionen, heute sogar 5 - 7 Interaktionen, um etwas wahrzunehmen. Hier setzt die Content Atomization an. Deine Botschaft wird häufiger und auf verschiedenen Plattformen gesehen. Mit einer einheitlichen Botschaft. Gekonnt kann mit AI der Aufwand in Grenzen gehalten werden.
Content Atomization nimmt einen zentralen Inhalt – sei es ein umfangreicher Blogartikel, ein Video oder ein Podcast – und zerlegt ihn in kleinere, spezifische Inhaltsstücke. Diese können dann auf verschiedenen Plattformen geteilt werden, um eine breitere Zielgruppe zu erreichen, ohne jedes Mal komplett neuen Inhalt erstellen zu müssen. Wichtig: Es soll keine Kopie des Inhalts sein! Das neu geschaffene Content-Piece basiert auf einer zentralen Story, die für jede Plattform adaptiert wird.

Überlege die Hauptbotschaft. Vergiss im ersten Moment den Kanal und das Format. Am einfachsten geht das mit der Storywurzel von Matthias M. Mattenberger. Kurz gesagt:
Sich kurzzufassen, ist verdammt schwer. Schon heute überwiegen die langen Linkedin-Beiträge gegenüber kurzen und prägnanten Inhalten. Manchmal weiss man auch bisher nicht genau, wie man es sagen und ausdrücken kann. Also fang lang an. Wir empfehlen einen Video-Podcast (Long-Form-Content). Daraus kannst du sehr viel herausholen.
Überlege dir, zu welchen Themenpunkten du ein anderes Format erstellen kannst.
Willst du den umgekehrten Weg gehen und mit Short-Form-Content starten, musst du zuerst eine Serie an Inhalt erstellen, um das Thema vertiefen zu können.

Um Content Atomization erfolgreich umzusetzen, ist es wichtig, es in die Gesamtstrategie einzubetten, damit alle Abteilungen am gleichen Strang ziehen. Dazu gehört die Auswahl des richtigen Kerninhalts, das Verständnis der Zielgruppe auf den verschiedenen Plattformen und die kreative Aufbereitung der Inhalte, um Engagement zu fördern. Eine ausführliche Content Atomization Anleitung, gibt es in diesem Topsoft-Artikel. Lese dir dazu auch den Artikel Digitale Marketing Strategie 2024 durch.