Was Du in diesem Beitrag erfährst

  • Wer ich bin und woher ich komme
  • Wie wichtig das die Verknüpfung von Business und eigenen Werten ist
  • Was ich über BEYONDER und mich gelernt habe

Dieser Beitrag ist mehr ein Recap sowie ein persönliches Journal. Es geht in erster Linie nicht um das Thema Marketing und digitale Dienstleistung, sondern um den Kern einer jeder Unternehmung, die Menschen darin.
Ich fordere dich an dieser Stelle auch gleich auf, dich selbst in den Fragen zu reflektieren – möglicherweise beginnt bereits deine eigene Reise.

Woher ich komme – aus beruflicher Perspektive

Meinen beruflichen Hintergrund, hast Du möglicherweise in einem Video auf unserem YouTube-Channel oder in einem der zahlreichen Podcasts schon mitgekriegt.

Falls nicht, halb so wild. Mein Werdegang startete in der grafischen Industrie. Zwischen Maschinen, alten Filmfolien, Belichtungsmaschinen und alten G4-Macintosh’s startete ich als Polygraf. Die Verbindung aus dem Typo- und dem Lithografen – beides Berufe, die dem Siegeszug der Digitalisierung zum Opfer gefallen sind. In diesem Metier habe ich insgesamt dann doch fast 15 Jahre gearbeitet. Vom Zeitungsverlag, hin zur typischen Gestaltungsarbeit bis hin zur Leitung Technik.
Wer diese Branche etwas kennt, der weiss, welcher Wind oftmals weht: Keiner, der regelmässig sein Businessmodel, sein Handeln und schon selten seine Werte hinterfragt. Versteh mich nicht falsch, nicht dass sie alles falsch machen, doch ich wünschte mir mehr.

Wir spulen vor ins Jahr 2021. Chris hat mir eine Chance geboten, die man so vermutlich nicht zweimal im Leben kriegt: Sich als Partner an BEYONDER beteiligen zu können. Einer Überlegung war das kaum wert, ich wusste, dass ich das machen würde. Zeitgleich haben wir festgestellt, dass wir einige Dinge, die wir uns vorgenommen hatten, enttäuschenderweise nicht erreicht haben. Ist das gleich ein Versagen? Wohl kaum, viel mehr die harte Realität. Doch genau diese Realität führte dazu, dass etwas ins Rollen kam:

Was machen wir, wieso machen wir es und wohin soll es gehen?

Essenzielle Fragen – aus meiner Sicht.
(PS: Ich bin Feuer und Flamme für die grossen Fragen der Menschheit und des Daseins, das als Randnotiz.)

Die Verknüpfung von Business und den eigenen Werten

Wir kennen das: Wir arbeiten für etwas, das uns in unserem Innersten eigentlich widerspricht. Wir haben dafür den Begriff des “Hamsterrades”. Doch das ist nur ein Symptom. Die Ursache liegt oft darin, dass das WHY nicht klar ist.
Wir hatten gemeint, wir kennen unseres. Doch wir wussten auch, dass wir uns auf den Weg machen wollten um zu verstehen, weshalb gewisse Dinge funktionieren und gewisse nicht.

Wir wollten noch einen Schritt weiter und besser erkennen: Wofür stehen wir gemeinsam und auch jeder für sich selbst? Was sind ganz persönliche Wertvorstellungen von Gesellschaft, Miteinander, Ethik und Moral usw.? Haben wir eventuell Dinge erledigt, die gar nicht zu uns passten oder die wir nur gemacht haben, des Umsatz willens?
Woran liegt das? Kann es sein, dass die ursprüngliche Business-Strategie, das gar nicht so vorgesehen hat, wir uns aber völlig dem Markt beugen?

Das waren viele Fragen, doch die beste, die wirst Du noch lesen und die kam von Flo Wieser. Gleich zu Beginn ins kalte Wasser, alles einmal hinterfragt. Genau darum geht es. Sich selbst neu kennenlernen, neue Gemeinsamkeiten entdecken und auf Basis von dessen gemeinsam ein Ziel und den Weg dahin finden. Eine Frage alleine kann bereits vieles ins Rollen bringen.

Was ich über BEYONDER und mich gelernt habe

Wir spulen erneut vor, zum grossen Tag 1 des Retreats. Feuer ist gemacht, die Sonne im Gesicht, vor dem Haus sitzend, folgt die erste Frage:
“Wie sieht für dich das gute Leben aus?”

Jetzt kein Käse, aber beantworte diese Frage einmal für dich. Wir haben es in Form von LEGO® Serious Play® gemacht. Das bedingt, dass ich erklären muss, was ich gebaut, für mich visualisiert habe. Es führt dazu, dass hinterfragt wird, man seine Erklärung überdenken muss und dabei erkennt, dass mehr dahintersteckt, als zuvor gedacht.

In diesem Setting haben wir zwei Tage verbracht. Viel geredet, viel gebaut, viel erklärt, noch mehr gefragt und etwas hat dort seinen Anfang genommen: Die Reise zu einem selbst.
Klingt esoterisch für dich? Keine Bange, ist es nicht. Selbstreflexion gehört nicht zu den Stärken der meisten Menschen (inklusive mir), doch beginnt man damit einmal, erklärt man sein Selbst sich selber.

Durch das Setting, sich völlig abzunabeln von den Reizen der gewohnten Umgebung ist an dieser Stelle wärmstens zu empfehlen. Mach dein Retreat auf keinen Fall im Sitzungszimmer im ersten Stock. Bereits der Gedanke daran führt zu schweren Augenlidern und gelangweiltem Nasenbohren.
Wir waren dadurch bei uns, was genau das Ziel sein sollte. Denn, dass Chris und ich uns verstehen, wussten wir bereits. Sonst hätten wir bis dato nicht schon zwei Jahre zusammengearbeitet. Dass wir unterschiedliche Persönlichkeiten sind, haben nicht nur wir, sondern auch alle rundherum, inklusive Kunden und Netzwerk festgestellt. Doch wir ergänzen uns, was bereits ein stabiles Fundament bildet.

In diesen zwei Tagen konnten wir aber gemeinsam erarbeiten, wofür wir stehen und welche Schnittmengen es dabei gibt. Selbstverständlich haben wir nicht die ein und selben Wertvorstellungen. Doch erkläre deine Werte einmal deinem Team und verschriftlicht diese in Stichworten – Ihr werdet Schnittmengen erkennen, auf die man sich einigen kann. Denn in unserem Fall ist BEYONDER ein Wir, nicht nur Chris und ich, sondern unser Umfeld, Netzwerk, Freelancer, Kunden. 

Gemeinsame Werte ermöglichen es, für uns zu erkennen, wen wir als Kunden haben wollen, wofür wir arbeiten und zu erkennen, was wir nicht wollen.

Wie geht’s jetzt weiter?

Wir möchten mehr Blicke hinter die Kulissen bieten. Deshalb werden mehr Inhalte zu unseren Werten und Zielen folgen. Damit kriegst Du nochmals eine neue Seite von uns zu sehen.

Somit: stay tuned und “ci vediamo”✌️